In der Einleitung zur Serie über die Warenkennzeichnung haben wir uns der Etikettenerstellung für die Logistik und Dateneingabe in die Druckfelder gewidmet. Heute werden wir uns etwas über die Drucktechnologien und Möglichkeiten des Nachdrucks direkt im Betrieb des Kunden erklären.

Wir können die gesamte Oberfläche des Etiketts bedrucken oder nur das Fertigungs- und Verbrauchsdatum, die Seriennummer, den Strichcode und ähnlich drucken. In solchem Fall liegt es immer am Kunden, welchen Druckumfang er benötigt.

GEEIGNETE DRUCKTECHNOLOGIEN

Kontinuierlicher Tintenstrahl

Kontinuierlicher Tintenstrahl wird am häufigsten zum Nachdruck von Datum, Seriennummer und Charge, beziehungsweise einem einfachen Text benutzt. Wegen der niedrigen Druckauflösung eignet er sich nicht zu sehr für den Druck von Barcodes, 2D-Codes und ähnlich. Es geht um den kontaktlosen Druck, bei dem die Tinte mit einer Düse punktweise aufgetragen wird. Wir finden diese Technologie am meisten in Industriebetrieben, wo Kunststoff- und Glasverpackungen gekennzeichnet werden (Mineralwasser, Getränke, Lebensmittelprodukte).

Thermal Inkjet

Thermal Inkjet ist eigentlich so ein „Mini“- Tintendrucker, der im Prinzip genauso druckt, wie der Heimdrucker, und sogar die gleiche Druckerpatrone benutzt. Wiederum benutzen wir diesen Drucker für den Nachdruck von Datum, Seriennummer, Charge, gegebenenfalls einem einfachen Text. Die Druckauflösung ist hier jedoch höher und der Drucker kann gut zum Druck von linearen und 2D-Codes benutzt werden. Auch in diesem Fall handelt es sich um einen kontaktlosen Druck; die Tinte wird mit dem Druckkopf aufgetragen, der Teil der Patrone ist. Der Vorteil ist die kleine Größe des Druckers und damit die Möglichkeit, ihn auch mobil einzusetzen.

Thermo „Direct“ (TD) und Thermo „Transfer“ Druck (TT): 

Der Thermodrucker dient zum direkten Thermodruck (TD). In diesem Falle übertragen wir die Druckdaten mithilfe des Druckkopfs auf das Material, das eine thermosensitive Schicht enthält. Durch die Erwärmung der Druckpunkte ändert das thermoempfindliche Pigment des Materials die Farbe am häufigsten in schwarz oder rot.

Zum Thermodruck Transfer (TT) dient der Thermodrucker, bei dem die Druckdaten mithilfe des Druckkopfs und des TTR-Bands auf jedes Material aufgetragen werden. Durch die Erwärmung der Druckpunkte wird von der PET-Folie das Pigment auf die Oberfläche des entsprechenden Materials aufgetragen. Es handelt sich nicht nur um die schwarze Farbe, sondern im Grunde genommen um jede Farbe, die wir brauchen. Mit dieser Druckmethode können erfolgreich auch silberne und goldene Farben gedruckt werden und damit die Heißprägung vollständig ersetzen. 

Die Thermodrucker für TD haben keinen Antrieb zum Ab- und Aufwickeln vom TTR-Band. Die TT-Drucker verfügen über das Laufwerk, aber wir können sie auch zum TD-Nachdruck benutzen.

Laserdrucker

Die Laserdrucker nutzen die Laser CO2-Technologie mit geringer Leistung. Der Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass sie im Grunde jedes Material kontaktlos „bedrucken“ oder markieren kann. Es ist wichtig, dass das zu bedruckende Etikett im Druckverfahren in ständiger Bewegung sein muss.

Drucker für den vollfarbigen Druck – Tinte und Laser

Diese Drucker sind im Grunde genommen gleich wie die Drucker, die Sie aus dem Büro oder von zu Hause kennen. Nur werden nicht einzelne Blätter bedruckt, sondern Etiketten auf der Rolle.

Farb-Tintendrucker zum Druck von Rolle-zu-Rolle:                

In diesem Fall wird durch die Übertragung der Tinte aus der Patrone mithilfe des Druckkopfs realisiert. Je nach Qualität des Druckmaterials kann die Druckqualität einem Foto ähneln. Diese Drucker sind mittels SW den Etikettenformaten auf der Rolle angepasst und können die Grafik ohne weiße Ränder drucken. Sie sind vor allem für die kleineren Druckaufgaben (Druck von Etiketten in kleineren Mengen) bestimmt; der Vorteil besteht jedoch im Druck der komplexen Grafik und aktuellen Daten, wobei jedes einzelne Etikett unterschiedlich sein kann.

Farblaserdrucker zum Druck von Rolle-zu-Rolle:               

Diese Drucker sind im Grunde genommen gleich wie die Tintenstrahldrucker, nur die Patrone ist nicht mit Tinte, sondern mit Pulver gefüllt. Mit dem Laserstrahl wird das Motiv auf die Oberfläche des Etiketts „eingebacken“. Diese Drucker sind auch in der industriellen Ausführung mit Ausrüstung zur Etikettenendverarbeitung zugänglich. Dieser Druck ist beständiger als der Tintendruck.

Allgemein gilt, dass das zu bedruckende Material für die richtige Farbenverankerung oberflächenbehandelt sein muss. Alle Drucktechnologien können auch mit den Etiketten-Applikatoren verbunden werden und dadurch kann während der Anbringung von Etiketten auf das Produkt ohne weitere Maßnahmen „on-line“ gedruckt werden.

Es bestehen selbstverständlich noch mehr Möglichkeiten für den Nachdruck von Daten und Angaben auf die Etiketten; wir haben uns bemüht, Ihnen die meist benutzten vorzustellen. Wenn Sie eine Lösung suchen, wie Sie die benötigten Daten, Texte, Barcodes und weitere Angaben auf Ihre Produkte auftragen, können Sie sich auf die Abteilung für Warenkennzeichnung wenden, wo die Experten Ihnen bei der Auswahl der Methode des Nachdrucks helfen werden, die für Ihren Fall am besten geeignet ist.

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